Gründe für MPU

WELCHE GRÜNDE GIBT ES FÜR DIE MPU BEGUTACHTUNG?

Die Anordnung der MPU Prüfung kann aus unterschiedlichen Gründen erfolgen. Es gibt vier Gründe für den Verlust der Fahrerlaubnis. Wir unterstützen Sie, dass Sie auf alle Teile der MPU Prüfung gut vorbereitet sind.

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Noch unsicher? Kein Problem – wir beraten Sie gerne!

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Alkohol

Trunkenheit am Steuer – eine der häufigsten Ursachen für eine MPU. Auch Sie wurden mit Alkohol am Steuer erwischt? Dann kann es sein, dass bei Ihnen eine MPU angeordnet wird, wenn Sie Ihren Führerschein wieder haben möchten.
Aber wann muss man eigentliche eine MPU wegen Alkohol machen, wenn man betrunken Auto fährt? Und wie läuft so eine MPU ab? Diese und weitere Fragen klären wir hier für Sie!

Ab wie viel Promille muss man eine MPU machen?

Muss ich immer eine MPU machen, wenn ich unter Alkoholeinfluss gefahren bin?
Grundsätzlich nein, je nach Bundesland wird eine MPU meist bei Trunkenheitsfahrten ab 1,1 bzw. 1,6 Promille angeordnet.

Aber selbst wenn diese Grenze nicht erreicht wurde, kann eine MPU in bestimmten Fällen angeordnet werden:

  • Gefährdung des Straßenverkehrs mit 0,3 Promille oder mehr: In Deutschland gilt eigentlich die 0,5 Promillegrenze – das heißt, wenn Sie mit weniger als 0,5 Promille Auto fahren, gibt es in der Regel keine Strafe. Aber auch hier gibt es eine Ausnahme: Wenn Sie sich mit 0,3 Promille auffällig im Straßenverkehr verhalten, andere gefährden oder sogar einen Unfall bauen kann das mit dem Entzug der Fahrerlaubnis bestraft werden. Und um diese wieder zu erlangen kann es sein, dass Sie eine medizinisch-psychologische Untersuchung absolvieren müssen.
  • Fahren unter Alkoholeinfluss in der Probezeit: Sie sind Fahranfänger in der Probezeit oder haben das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet? Dann gilt für Sie die 0,0 Promillegrenze. Selbst bei kleinsten Überschreitungen kann hier eine MPU angeordnet werden.
  • Mehrfache Trunkenheitsfahrten mit weniger als 1,1 (oder 1,6 Promille): Darüber hinaus kann eine MPU aber auch angeordnet werden, wenn Sie mehrere Male auch mit niedrigeren Promillewerten im Auto erwischt worden sind: Zum Beispiel wenn Sie zweimal mit 0,7 Promille im Blut gefahren sind.
  • Delikte unter Alkoholeinfluss außerhalb des Straßenverkehrs: Selbst wenn Sie nicht alkoholisiert im Straßenverkehr erwischt wurden, kann eine MPU wegen Alkohol drohen – wenn Sie mehrmals andere Delikte unter Alkoholeinfluss begangen haben. Zum Beispiel wenn Sie wiederholt alkoholisiert Körperverletzungen, Schlägereien etc. angefangen haben.

Wie kann ich mich auf die MPU wegen Alkohol vorbereiten?

Bei Ihnen wurde eine MPU angeordnet? Dann ist das A und O zum Bestehen der MPU eine gute Vorbereitung! Sie müssen dem MPU Gutachter glaubhaft machen, dass Sie Ihren Fehler einsehen, bereuen und in Zukunft nicht mehr unter Alkoholeinfluss fahren werden. Eine professionelle MPU Vorbereitung und Coaching ist dabei nahezu unerlässlich.

Gerne unterstützen wir Sie auf dem Weg zu Ihrer MPU! In Einzelsitzungen analysieren wir die begangenen Delikte, Ihre Vergangenheit und erarbeiten Strategien, um einen Rückfall zu vermeiden. Wichtig ist, dass Sie mit der MPU Vorbereitung möglichst frühzeitig beginnen, um genug Zeit für den Veränderungsprozess zu haben.

Manche Anbieter bieten auch Gruppensitzungen an: Hiervon raten wir aber dringend ab! In Einzelsitzungen kann viel besser auf die individuellen Probleme eingegangen werden – die Erfolgschancen bei Einzelsitzungen sind deutlich höher als bei Gruppenangeboten.

Kann ich eine MPU auch ohne Vorbereitung bestehen? Im Prinzip ja, in der Praxis kommt das aber nur sehr selten vor. Um dem MPU Gutachter glaubhaft zu versichern, dass man seinen Fehler bereut und in Zukunft keine Gefahr für den Straßenverkehr mehr darstellt, ist eine gute MPU Vorbereitung fast schon essentiell.

Sie möchten direkt ein kostenloses Infogespräch vereinbaren? Dann rufen Sie uns gerne an unter 0800.724 66 80 – oder schreiben Sie uns über unser Kontaktformular.

Wie läuft eine MPU wegen Alkohol ab?

Eine MPU besteht grundsätzlich aus drei Teilen:

  1. Medizinische Untersuchung
  2. Reaktions- und Leistungstest
  3. Psychologische Untersuchung

Bei der medizinischen Untersuchung wird Ihr allgemeiner Gesundheitszustand untersucht – zum Beispiel Ihre Beweglichkeit, Reflexe oder die Herzfunktion. Auf Basis dieser Ergebnisse wird dann entschieden, ob Sie aus gesundheitlicher/medizinischer Sicht (wieder) geeignet sind ein Fahrzeug zu führen.

Beim Reaktions- und Leistungsteil werden im Wesentlichen drei Schwerpunkte untersucht: Reaktion, Wahrnehmung und Konzentration. 

Im psychologischen Teil wird auf Sie, Ihre Lebenssituation und Ihren Lebenslauf eingegangen. Es wird untersucht, inwieweit Sie Ihr Verhalten bereuen und verändert haben, wie es zu der Trunkenheitsfahrt gekommen ist und was Sie sich für die Zukunft vorgenommen haben.

Ist ein Abstinenznachweis für die MPU erforderlich?

Wenn Sie aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum eine medizinisch-psychologische Untersuchung absolvieren müssen, kommen Sie an einem Abstinenznachweis in der Regel nicht vorbei. Autofahrer, die mit 1,6 Promille oder mehr erwischt wurden, müssen sicher einen Abstinenznachweis erbringen. Und auch bei geringeren Promillewerten wird meist ein Abstinenznachweis zur MPU angeordnet.

Wenn für Ihre MPU einen Abstinenznachweis angeordnet wurde, dann müssen Sie über einen Zeitraum von 12 Monaten durch regelmäßige Tests nachweisen, dass Sie keinen Alkohol trinken. In diesen 12 Monaten müssen mindestens 6 Tests stattfinden. Diese Kontrolltermine werden kurzfristig vereinbart – um möglichst authentische Ergebnisse zu liefern.

Sie möchten freiwillig nachweisen, dass Sie keinen Alkohol konsumieren? Dann muss Ihr Abstinenznachweis nur einen Zeitraum von 6 Monaten abdecken.

Ein Abstinenznachweis erfolgt – bei einer MPU aufgrund von Alkohol – in der Regel durch eine Urinprobe.

Kosten der MPU wegen Alkohol

Bis Juli 2018 waren die Kosten für eine MPU einheitlich geregelt – egal bei welcher Begutachtungsstelle Sie Ihre MPU durchführen ließen.
Seit August 2018 können die Begutachtungsstellen die Preise selbst festlegen – weshalb keine festen, einheitlichen Preise mehr genannt werden können. In der Regel liegen die Kosten für eine MPU Begutachtung wegen Alkohol aber bei ca. 400 Euro.
(Laut Gebührenordnung, die bis Juli 2018 gültig war, kostete eine MPU einheitlich 402,22 Euro.)

Zu den Kosten für die MPU Begutachtung kommen noch Kosten für Abstinenznachweis. Ein Urinscreening kostet meist zwischen 50 und 150 Euro.
Detaillierte Infos zu den Kosten einer MPU finden Sie hier.

MPU wegen Alkohol am Steuer: Das Wichtigste in Kürze

  • Meist wird eine MPU angeordnet, wenn Sie (je nach Bundesland) mit mindestens 1,1 oder 1,6 Promille am Steuer erwischt wurden.
  • Eine MPU kann aber auch angeordnet werden, wenn Sie mehrmals mit geringeren Promillewerten erwischt wurden.
  • Wir empfehlen dringend eine professionelle MPU Vorbereitung – ohne wird es schwer, die MPU zu bestehen!
  • Eine MPU besteht aus drei Teilen: Einem medizinischen Teil, einem Leistungsteil und einem psychologischen Teil.
  • Wenn Sie eine MPU wegen Alkohol ableisten müssen, dann müssen Sie in der Regel auch einen Abstinenznachweis erbringen.
  • Die Kosten für eine MPU Begutachtung schwanken je nach Begutachtungsstelle – liegen aber in der Regel bei ca. 400 Euro. Die Kosten für den Abstinenznachweis müssen separat getragen werden.

MPU wegen Alkohol bestehen? Kein Problem mit MPU-Team

Wir bereiten Sie professionell auf Ihre MPU Begutachtung vor! In Einzelsitzungen coachen wir Sie – und unterstützen Sie auf diesem Weg.

Sie möchten genaueres über den Ablauf einer MPU Vorbereitung bei uns wissen? Dann lesen Sie entweder hier detaillierte Infos zu MPU Coaching – oder vereinbaren Sie direkt ein kostenloses Infogespräch!

Rufen Sie uns gerne an unter 0800.724 66 80 – wir freuen uns auf Sie! Alternativ können Sie uns auch gerne über unser Kontaktformular. schreiben.

Weitere Interessante Infos zum Thema MPU wegen Alkohol bekommt man auch bei der BAST – Bundesanstalt für Straßenverkehr.

Totenkofp aus Drogen

Drogen

Bei einer Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) wegen Drogen wird die Verkehrstauglichkeit einer Person beurteilt, bei der Drogenkonsum festgestellt wurde. Schlussendlich wird darüber entschieden, ob der Führerschein eingezogen oder die Fahrerlaubnis neu erteilt wird. Entgegen vieler Meinungen kann die MPU wegen Drogen nicht nur angeordnet werden, wenn man unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, sondern auch dann, wenn man als Konsument entdeckt wird.

Gesetzliche Grundlage

Im Betäubungsmittelgesetz ist festgelegt, welche Stoffe als Drogen klassifiziert werden. Darunterfallen zum Beispiel THC, Amphetamine, Kokain und Opiate. Nicht als Drogen eingestuft sind Koffein, Nikotin und Alkohol.
Das Betäubungsmittelgesetz unterscheidet nicht zwischen weichen und harten Drogen, demnach sind die Folgen des Konsums von THC genauso strafrechtlich verfolgbar wie bei Opiaten. Vorgegangen wird dabei sowohl gegen den Verkäufer als auch gegen den Käufer. Man verspricht sich eine Eindämmung der stetig wachsenden Drogenkriminalität dadurch, dass man gegen beide Parteien, Käufer und Verkäufer vorgeht, obwohl nur der Besitz und der Verkauf, nicht aber der bloße Konsum von Drogen strafbar ist.

Abgesehen davon können die Strafen nach dem BtMG sehr hart ausfallen.

Geregelt sind sie in den §§ 29-30b, BtMG. Der Grundtatbestand, der unter § 29 BtMG fällt, sieht je nach Schweregrad Geldstrafen bis hin zu 5 Jahren Freiheitsstrafe vor. Dieser Grundtatbestand wird erfüllt, wenn der unerlaubte Besitz, der Anbau, die Herstellung, der Erwerb oder der Handel mit illegalen Drogen vorliegt. Der reine Konsum ist, wie bereits erwähnt, nicht strafbar.

Allerdings ist davon auszugehen, dass man die Drogen vor dem Konsum auch besitzen muss, was wiederum verboten und strafbar ist. Der Besitz für den Eigengebrauch wird nicht so hart geahndet wie der gewerbsmäßige Handel, der ein Einkommen auf lange Zeit garantiert. Hier ist eine Mindeststrafe von einem Jahr Freiheitsentzug vorgesehen.

Die Höchststrafe von bis zu 15 Jahren Freiheitentzug greift dann, wenn besonders kriminelle Handlungen nachgewiesen werden können. Darunter fällt die Einfuhr von Drogen aus dem Ausland, das Vorhandensein einer größeren Menge oder die Abgabe an minderjährige Personen.
Interessant ist hier der Ausdruck „größere Menge“. Die Bezeichnung an sich ist undurchsichtig, allerdings definiert sich diese bestimmte Menge durch die Höhe einer potenziell tödlichen Dosis für einen Erstkonsumenten. Daher kommt es auf die Droge und die ihr zugehörige Wirkstoffmenge an, um zu ermitteln, wie viel Gramm als „größere Menge“ gilt.
Bei Cannabis beträgt dieser Wert beispielsweise 7,5 g Tetrahydrocannabinol (THC), bei Kokain 5 g Kokainhydrochlorid, bei Heroin 1,5 g Heroinhydrochlorid und 10 g Amphetaminbase bei Amphetaminen.

Ablauf der MPU wegen Drogen

Für den Konsum von „weichen“ Drogen wie Cannabis gilt:

Bleibt man im Straßenverkehr unauffällig, ist die Wahrscheinlichkeit der Anordnung einer MPU eher gering. Wird der Einfluss aber in der Fahrweise deutlich und riskiert man vorsätzlich die Sicherheit anderer, drohen neben der MPU zusätzlich strafrechtliche Konsequenzen. Bis zu mehreren Tausend Euro Bußgeld und einigen Monaten Fahrverbot können die Strafen reichen, wenn man zum wiederholten Mal unter dem Einfluss von Drogen im Straßenverkehr teilnimmt.

Um den Konsum von Drogen festzustellen, können verschiedene Verfahren angewandt werden.
Besonders häufig bei Verkehrskontrollen werden Speicheltests vorgenommen, da sie innerhalb von wenigen Minuten ein Ergebnis liefern. Allerdings sind sie nicht als Beweismittel vor Gericht zulässig und können verweigert werden. In diesem Fall wird jedoch direkt zur Blutentnahme übergegangen, die als Beweismaterial gilt und auch den Konsum über einen längeren Zeitraum darlegt. Darüber hinaus finden auch häufig Urintests und Haaranalysen statt. Im Urin lässt sich das Vorhandensein von Drogen sehr gut nachweisen. So können Spuren von Cannabis noch vier Monate nach dem Konsum nachgewiesen werden. Selbst bei erstmaligem Konsum ist die Droge einige Tage nachweisbar.

Bei einer MPU wegen Drogen findet in der Regel eine Haaranalyse statt. Unser Haar eignet sich besonders gut als Indikator, da es Fremdstoffe sehr gewissenhaft abspeichert und einlagert. So ist auch ein langer, regelmäßiger Konsum nachweisbar, was ein entscheidender Faktor sein kann. Bei der MPU Vorbereitung muss bedacht werden, dass eine überzeugende Argumentation gegenüber den Verantwortlichen wichtig ist, um zu beweisen, dass man seinen Fehler eingesehen hat und keinen Rückfall erleiden wird. Doch selbst unter diesen Umständen ist es unwahrscheinlich, dass nicht zumindest für eine gewisse Zeit der Führerschein entzogen wird, die Chancen für eine geringe Strafe wiederum stehen gut.

Vermeidung der MPU

Ist eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung angeordnet worden, gibt es einige ungeschriebene Regeln, die man einhalten sollte und die hilfreich zur MPU Vorbereitung sind.

Wird man nach der Dauer und Häufigkeit des Drogenkonsums gefragt, sollte man nicht lügen. Regelmäßiger Konsum lässt sich durch eine Haarprobe nämlich eindeutig nachweisen. Solche Falschaussagen, selbst wenn sie nur aus Angst getätigt werden, bringt man in der Psychologie häufig mit dem typischen Verhaltensmuster eines Abhängigen in Verbindung. Daher könnte die Strafe am Ende deutlich höher ausfallen als ursprünglich vorgesehen. Hilfreich ist in jedem Fall, wenn ein Abstinenznachweis vorgelegt werden kann. Dieser Abstinenznachweis muss vom Betroffenen selbst ausgeführt werden, ebenso wie die zusätzlichen Kosten selbst getragen werden müssen.

Im Gespräch sollte man auf seine Ausdrucksweise achten und seine Worte und Formulierungen mit Bedacht wählen, um sich selbst in kein falsches Licht zu rücken. Genauso sollte man sich aber auch nicht als unschuldig ausgeben, wenn die Testergebnisse das Gegenteil beweisen. Dadurch könnte nämlich der Eindruck erweckt werden, dass man in seinem Konsum kein Problem sieht und sich seinen Fehler nicht eingestehen will.

Was bedeutet der Begriff “Ersatzdroge”

Wenn man verstanden hat, dass einem Drogen nicht weiterhelfen, kommt es häufig auch zum Verzicht der Drogen. Der Körper hat allerdings weiter Bedarf und meldet sich, dass er gerne etwas anderes möchte. Häufig kommt dann der Wechsel vom Konsum von Betäubungsmitteln zum Alkohol. Man rechtfertig sich damit, dass man ja jetzt nicht mehr konsumiert. Bei diesen Fällen ist man mit einer bestandenen MPU Drogen bei der Begutachtung herausgegangen und kommt dann die MPU wegen Alkohol antreten.

Weitere wichtige Informationen hält auch die BAST – Bundesanstalt für Straßenwesen bereit

Punkte

Eine MPU wegen Punkte kann auch aufgrund zu vieler Punkte in Flensburg angeordnet werden. Punkte sammelt man durch verschiedene, kleinere Vergehen im Straßenverkehr, die noch nicht direkt zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Das Punktekonto in Flensburg darf maximal 8 Punkte betragen. Falls Sie mehr Punkte gesammelt haben, kommt es zum Führerscheinentzug. Wer seine Fahrerlaubnis wieder erlangen möchte muss die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (kurz MPU) erfolgreich absolvieren.

Um die 8 Punkte gar nicht erst zu erreichen, hat die Verkehrsbehörde für jeden Verkehrssünder Möglichkeiten, um den Punktestand ohne MPU Prüfung zu verringern.

Wann erreicht man den Punkteverfall bei der MPU wegen Punkten

Zudem haben Punkte eine Verjährung:

  • Punkteverfall nach 2,5 Jahren bei Ordnungswidrigkeiten, die einen Punkt zur Folge haben
  • Punkteverfall nach fünf Jahren, bei Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten, die zwei Punkte zur Folge haben
  • Punkteverfall in zehn Jahren, bei Straftaten, die drei Punkte nach sich ziehen

Ordnungswidrigkeiten und Straftaten bei der MPU wegen Punkten

Dies wir alles nach der neuen Berechnungsgrundlage FAER berechnet. FAER ist das neue Punktesystem im Fahrerlaubnisregister, das seit dem 1. Mai 2014 gilt.

Es wird bei den Verstößen zwischen Ordnungswidrigkeiten und Straftaten unterschieden.

Unter Ordnungswidrigkeit fallen:

  • Unberechtigtes Befahren der Umweltzone
  • Verstoß gegen Kennzeichenregelungen
  • Verstoß gegen Fahrtenbuchauflage
  • Sonn- und Feiertagsfahrverbot für LKW

Als Straftaten werden folgende Vergehen angesehen:

  • Beleidigung im Straßenverkehr
  • Verstoß gegen Pflichtversicherungsgesetz
  • Kennzeichenmissbrauch (sofern ohne Fahrverbot)
  • Unfall mit leichter Verletzung (sofern ohne Fahrverbot)

Bei der neuen Berechnungsgrundlage des FAER, werden die Punkte unterschiedlich betrachtet und nach folgendem Prinzip eingetragen:

  • Ordnungswidrigkeiten (1 Punkt)
  • Ordnungswidrigkeiten ab 60,00 Euro Geldbuße und Straftaten (2 Punkte)
  • Verkehrsstraftaten mit Führerscheinentzug (3 Punkte)

Gefährliche Kombinationen

Was vielen Verkehrsteilnehmern nicht klar ist, ist der Fall wenn mehrere Delikte zusammen kommen. Wenn unter Drogen oder Alkohol einfluss ein Fahrzeug geführt wird und beispielsweise eine rote Ampel überfahren wird, dann werden auch beide Delikte in der Fragestellung behandelt. Also muss man auch zur MPU wegen Drogen beziehungsweise zur MPU wegen Alkohol.

Weitere Infos erhalten Sie auch bei BAST – Bundesanstalt für Straßenwesen

Verhalten

Es kommt immer wieder mal vor, dass es Leute gibt, für die die gesetzlichen Bestimmungen nicht immer die Bedeutung haben, die der Gesetzgeber erwartet. Es werden immer wieder Grenzen überschritten und deshalb kann es aufgrund der Überschreitung der Grenzen auch zum Entzug der Fahrerlaubnis führen. Dann wird eine Medizinische Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet. Im Verhältnis der anderen Möglichkeiten zur Anordnung der MPU ist die MPU wegen Verhaltensauffälligkeiten mit 0,1% der geringste Grund.

Offensichtliche Störungen in der Einstellung zu gesetzlichen Regeln und im sozialen Umgang versteht der Gesetzgeber als Verhaltensauffälligkeiten. Hierzu zählen unter anderem:

  • erhöhtes Aggressionspotential (beispielsweise Schlägereien, lautstarke Auseinandersetzungen)
  • kriminelle Handlungen / Verhalten (beispielsweise Diebstahl, Raubüberfall, Betrug)
  • mehrfache Provokationen durch unangemessene Wortwahl und Gestik/Verhalten usw.

Meistens liegt es an der fehlenden Selbstkontrolle, dass es zu einem unangemessenes Verhalten im Straßenverkehr oder vielleicht sogar allgemein im Umgang mit Auseinandersetzungen das es zu Problemen kommt. Es ist noch nicht mal notwendig, dass man ein Fahrzeug gerade führt, das es zu einer Anordnung der MPU kommt.

Gründe für den Verlust der Fahrerlaubnis

Auffällige Verhalten, die zum Entzug der Fahrerlaubnis führen können, sind oftmals:

  • Dichtes Auffahren/Blenden
  • Beleidigungen anderer Verkehrsteilnehmer
  • Rücksichtslosigkeit
  • Fahrerflucht
  • Fahrlässige Körperverletzung

Wir unterstützen Sie mit unserer Erfahrung, dass Sie, egal aus welchem Grund es zu der Anordnung der MPU gekommen ist, erfolgreich die Prüfung bestehen können. Die bisherigen Zahlen sprechen für sich.

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